Umweltplanung 
 
Planung: Spezielle artenschutzrechtliche Prüfung zum Ausbau der L 1075 Neuler – Schwenningen
Zeitraum: 2008
Auftraggeber:  Regierungspräsidium Stuttgart (Baden-Württemberg)
Neuler

Der 1. Abschnitt des Ausbaues der L 1075 zwischen Neuler und Schwenningen beinhaltet die Verbesserung östlich von Neuler.

Da eine Bearbeitung der speziellen artenschutzrechtlichen Prüfung im Zeitraum von Februar bis März erforderlich war, waren faunistische Erhebungen nur sehr eingeschränkt möglich. Unter Berücksichtigung vorhandener Daten, Befragung von Personen des privaten Naturschutzes sowie eigener Ortsbegehungen, wurde ein potenzielles Artenspektrum für das Plangebiet entwickelt und ein Worst-Case-Szenario für die Wirkungen des Vorhaben abgeleitet. Dies betraf im Westlichen den Verlust von Baumhöhlen als Fortpflanzungs- und Ruhestätten.

Zum Ausschluss von Tatbeständen nach dem Bundesnaturschutzgesetz wurden neben Vermeidungsmaßnahmen auch CEF-Maßnahmen (Maßnahmen zur Sicherung der kontinuierlichen ökologischen Funktionalität) vorgeschlagen, wie das Anbringen von Vogelnisthöhlen und Fledermaushöhlen sowie das Pflanzen von Obstbäumen.

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LANDSCHAFTSÖKOLOGIE + PLANUNG
Bruns, Stotz & Gräßle Partnerschaft